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Deutscher Meister gewinnt Großen Preis der Reiterstadt Verden

Monday, August 8, 2016 - 13:05

Die Springreiter machten es spannend im Großen Preis der Reiterstadt Verden. Einer nach dem anderen unterbot im Stechen, der mit 25.000 Euro dotierten Prüfung, die vorgelegten Zeiten und folgerichtig freute sich der letzte Starter am meisten. Andreas Kreuzer aus Herford, seit wenigen Wochen Deutscher Meister der Springreiter und in Verden vielfältig im Einsatz, sicherte sich im Sattel des Hannoveraner Wallachs Stalido von Stakkato/Calido I den Sieg in der Hauptprüfung des CSI Verden im Reiterstadion.

 

Kreuzer im Glück

„Ehrlich gesagt ist es auch sehr schön, dass ich hier mit einem Hannoveraner gewonnen habe“, findet der 25 Jahre alte Springreiter, „ich habe Stalido auch ein wenig dosiert hier eingesetzt, weil er mein erfahrenstes Pferd an diesem Wochenende war. Ich hatte noch zwei acht Jahre alte Pferde mit, die mal internationale Turnierluft schnuppern sollten.“ Glücklich war Kreuzer vor allem auch darüber, das sein Plan zu hundert Prozent aufging. „Stalido war richtig gut drauf, er hat es mir leicht gemacht, zu gewinnen.“

 

Der Sieger nahm dem zweitplatzierten Markus Beerbaum aus Thedinghausen und seiner Selle Francais-Stute Tequila de Lille noch Sekundenbruchteile ab. Beerbaum hatte mit einer schnellen und fehlerfreien Runde zuvor den Sieger des Großen Preises von Aachen, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) und die Stute Catokia „abgehängt“. Die Begeisterung der Springsportfans im Stadion war unüberhörbar….

 

Sport- und Zuchtexperte

Andreas Kreuzer, der am 31. August seinen 26. Geburtstag feiern kann, hatten Verdens Festival-Veranstalter auch als Kommentator und Seminargast in Sachen 

Springpferdezucht in Verden eingebunden. Kreuzer: „Wir hatten sehr interessante Gespräche und Diskussionen auf - wie ich finde - hohem Niveau. Die Themen reichten von der Körung bis zur Ausbildung.“

 

Platztausch im Grand Prix Special

Den Grand Prix gewann Anabel Balkenhol (Münster) mit Heuberger TSF vor Carola Koppelmann (Warendorf) mit Devereaux B - im Grand Prix Special tauschten Reiterinnen und Pferde die Plätze. Koppelmanns Westfalen-Wallach hat allerdings mit 14 Lenzen mehr Erfahrung als der neunjährige Heuberger TSF. Mit der großen klassischen Dressurprüfung, die auch zum olympischen Programm gehört, endete das breit gefächerte Dressurangebot den Internationalen Dressur- und Springfestivals in Verden. 

 

Foto: www.reitsportfoto.de

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